PostgreSQL und Mac OS X 10.5
Stichwörter: leopard, macosx, postgresql
Wer in der Hoffnung kommt, ich hätte nach meiner Anleitung für PostgreSQL auf Mac OS X Tiger eine Fortsetzung für Mac OS X Leopard geschrieben, der kann nun aufatmen. Die neue Anleitung gibt es hier
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Neue Array-Operatoren in PostgreSQL 8.2
Stichwörter: array, operator, postgresql
Seit Version 8.2 verfügt PostgreSQL über einige neue Operatoren, die Arrays in SQL erst richtig nützlich machen. Konnte man bislang (bis Version 8.1) nur möglich die Arrays zu verketten, Elementweise zu vergleichen oder einzelne Elemente aus dem Array wieder herauszufischen, so kann man nun auch Testen, ob zwei Arrays über gemeinsame Elemente verfügen oder gar ein Array vollständig im anderen enthalten ist. Diese neuen Operatoren sind @>, <@ und &&.
Mit @> kann man prüfen, ob das Array links des Operators eine Obermenge des Arrays rechts des Operators ist. Das Gegenstück dazu ist <@. Es prüft, ob das Array links des Operators eine Untermenge des Arrays rechts des Operators ist. Zu guter Letzt kann man noch mit && überprüfen, ob die Arrays Elemente gemeinsam haben.
Hier ein paar Beispiele, wie sich die neuen Operatoren einsetzen lassen.
test=> SELECT ARRAY[1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9] @> ARRAY[2, 4, 6, 8];
?column?
----------
t
(1 row)
Hier muß ich wohl nichts weiter dazu sagen. Alle Elemente des zweiten Arrays sind auch im ersten enthalten, also ist das Ergebnis true.
test=> SELECT ARRAY[2, 4, 6, 8, 10] <@ ARRAY[1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9];
?column?
----------
f
(1 row)
Hier ist das Ergebnis false, da die 10 aus dem ersten Array nicht im zweiten enthalten ist. Somit ist das erste Array keine Untermenge des zweiten Arrays.
test=> SELECT ARRAY[2, 4, 6, 8, 10] && ARRAY[1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9];
?column?
----------
t
(1 row)
Hier dagegen ist das Ergebnis true. Die beiden Arrays haben Elemente gemeinsam (wenn auch nicht alle).
Wer noch mehr über Arrays und die dazugehörigen Operatoren in PostgreSQL lesen möchte, kann dies in der Doku tun.
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SQL ohne Schleifen
Stichwörter: activerecord, extract, postgresql, rails, rubyonrails, schleifenlos, sql
Manche Aufgaben schreien geradezu danach, mit Schleifen gelöst zu werden. In SQL ist dies selten nötig. In meinem Beispiel wollten wir für jeden Monat des letzten Jahres die Häufigkeit eines bestimmten Ereignisses errechnen um es graphisch darzustellen. Mein Kollege, der an dieser Stelle besser anonym bleiben möchte, schlug schon vor, die Abfrage 12× mit unterschiedlichen Bedingungen abzuschießen.
Mir fiel ein, daß PostgreSQL über Funktionen verfügt, mit denen man aus einem Datum Jahr/Monat/Tag (und einiges Mehr) extrahieren kann. Die Funktion heißt sinnvollerweise extract. Damit kann man das Problem mit einer einzigen Abfrage erschlagen. Dies sieht dann so aus:
SELECT EXTRACT(month FROM created_on) AS month, COUNT(*) AS occurences
FROM my_event_log
WHERE EXTRACT(year FROM created_on)=2006
GROUP BY EXTRACT(month FROM created_on)
ORDER BY EXTRACT(month FROM created_on)
Dies läßt sich auch prima in Rails verwenden.
events = MyEventLog.count(:conditions => [ "EXTRACT(year FROM created_on)=?", 2006],
:group => "EXTRACT(month FROM created_on)",
:order => "EXTRACT(month FROM created_on)")
Es sollte an dieser Stelle jedoch nicht unerwähnt bleiben, daß durch die Verwendung von Funktionen wie extract in Verbindung mit ActiveRecord, der datenbankagnostische Aspekt von ActiveRecord verloren geht, da nicht alle Datenbanken die gleichen Funktionen unterstützen. Aber vermutlich ist datenbankagnostische Programmierung eh eine utopische Vision.
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Es ist alles eine Ansichtssache
Stichwörter: postgresql, rails, ruby, ruby on rails, rule, schema, view
Wir stellen in der Firma derzeit Teile unserer alten
Software auf eine hippe und coole Rails-Anwendung um. Solange unsere Anwendung nicht fertig ist, muß die alte und die neue Software parallel laufen und auf die gleichen Daten zugreifen können. Da wird die alte Software nicht ändern können und wollen, muß sich Rails entsprechend anpassen. Wir sind ja agil, oder? Ich hätte natürlich die Tabellen gerne möglichst Rails-konform, doch die alten Daten strotzen nur so vor Altlasten: unverständliche oder irreführende mixed-case Namen. Kombiniert man das mit PostgreSQL, hat man ein Problem, da der PostgreSQL-Adapter in Rails die Namen nicht quotet, was PostgreSQL dazu veranlaßt, alle Namen in Kleinbuchstaben zu verwandeln.
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PostgreSQL auf Mac OS X, diesmal mit Syslog-Logging
Stichwörter: datenbank, mac, macosx, osx, postgresql, server, syslog
Ich hatte vor einer Weile geschrieben, wie man PostgreSQL auf Mac OS X sauber installiert. Das klappt zwar prima, doch die Logfiles waren ein wenig chaotisch. Bei der Installation von PostgreSQL 8.2 habe ich also beschlossen, via Syslog zu loggen. Die eigentliche Installation läuft wie im letzten Artikel beschrieben ab. Erst bei Punkt 10 mußte ich von der alten Anleitung abweichen.
In der /Users/Shared/PostgreSQL/data/postgresql.conf habe ich folgende Änderungen durchgeführt:
# - Where to Log -
+log_destination = "syslog"
#log_destination = 'stderr' # Valid values are combinations of
# stderr, syslog and eventlog,
# depending on platform.
# These are relevant when logging to syslog:
#syslog_facility = 'LOCAL0'
+syslog_facility = 'LOCAL1'
#syslog_ident = 'postgres'
#log_connections = off
#log_disconnections = off
#log_duration = off
+log_line_prefix = '%u@%h:/%d '
#log_line_prefix = '' # Special values:
# %u = user name
# %d = database name
# %% = '%'
# e.g. '<%u%%%d> '
#log_statement = 'none' # none, ddl, mod, all
+log_statement = 'all'
#log_hostname = off
Damit habe ich PostgreSQL gesagt, es möge seine Nachrichten an den Syslog senden. Nun muß der Syslog noch wissen, was er damit anstellen soll. Das steht in der /etc/syslog.conf.
install.* /var/log/install.log
install.* @127.0.0.1:32376
local0.* /var/log/ipfw.log
+local1.* /var/log/pgsql/pgsql.log
*.emerg *
Fast geschafft. Jetzt mußte ich nur noch aus dem Launchd-Skript die Zeilen entfernen, die dem PostgreSQL-Server gesagt haben, daß er sich selbst um die Logfiles kümmern soll.
<string>redirect_stderr=YES</string>
<string>-c</string>
<string>log_connections=YES</string>
- <string>-c</string>
- <string>log_directory=/var/log/pgsql</string>
- <string>-c</string>
- <string>log_filename=postgres_log</string>
</array>
<key>ServiceDescription</key>
<string>PostgreSQL Server</string>
Dann habe ich nur noch ein leeres Logfile für den Syslog mit sudo touch /var/log/pgsql/pgsql.log angelegt. (Es könnte nötig sein, vorher das dazugehörige Verzeichnis mit sudo mkdir /var/log/pgsql anzulegen). Damit der Syslog nun seine Konfigurationsdatei neu einliest, habe ich ihn mit sudo killall -HUP syslogd angeregt, sich zu restarten.
Nun kann der PostgreSQL wie in der alten Anleitung gestartet werden.
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MS Access, pgsqlODBC und Booleans
Stichwörter: boolean, msaccess, odbc, pgsqlodbc, postgresql, sql, windows
pgsqlODBC macht in den Standardeinstellungen einige sehr sonderbare Sachen. Eine Spalte mit Booleans erscheint in MS Access als Textfeld. Das führt dann natürlich zu einigen Problemen mit Checkboxen. Access meint dann, das Feld wäre zu klein, um den Wert zu speichern. Dabei beherrscht MS Access Booleans. Man muß nur den pgsqlODBC-Treiber überzeugen, das ganze für MS Access verständlich zu präsentieren. Hierzu müssen nur 2 Optionen in der ODBC-Verbindung geändert werden. Die Optionen finden sich unter Datasource
Bools as Char
muß ausgeschaltet werdenTrue is -1
muß eingeschaltet werden
Verknüpft man die Tabellen nun (erneut), werden sie in MS Access auch korrekt als Ja/Nein
angezeigt und können auch von Checkboxen verwendet werden.
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Spielereien mit Rules und Check Constraints in PostgreSQL
Stichwörter: constraint, postgresql, rule, sql
Ich hatte heute das Problem, daß ich in der Datenbank Zeiträume (Start- und Enddatum) speichern mußte, in denen bestimmte Resourcen in Benutzung sind/sein werden. Eine Resource darf dabei zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehrfach belegt werden. Ich mußte also sicherstellen, daß sich die Zeitbereiche einer Resource nicht überlappen.
Check Constrainst von PostgreSQL alleine hilft da leider nicht. Der kann nur auf Konsistenz innerhalb eines Datensatzen prüfen, z.B. ob das Startdatum vor dem Enddatum liegt. Soll geprüft werden, ob die neu einzufügenden Daten in irgendeiner Beziehung zu bereits vorhanden Daten stehen, so müssen Regeln (RULE) definiert werden. Dies sieht in meinem Beispiel so aus.
CREATE TABLE sometable ( id serial, start_date date NOT NULL, end_date date NOT NULL, resource integer NOT NULL, CHECK (start_date<=end_date) ); CREATE RULE no_overlap_insert AS ON INSERT TO sometable WHERE EXISTS ( SELECT * FROM sometable WHERE ((( new.start_date>=start_date AND new.start_date<=end_date ) OR ( new.end_date>=start_date AND new.end_date<=end_date )) AND new.resource=resource) ) DO INSTEAD NOTHING;
Hier habe ich also ein Check Constrainst, das prüft, ob das Startdatum auch wirklich vor dem Enddatum liegt sowie eine Regel, die verhindert, daß ich eine Resource zu einer Zeit mehrfach belege.
Unschön an dieser Lösung ist jedoch, daß der Check Constrainst einen Fehler hervorruft, wenn die Bedingung nicht erfüllt wird, während die Regel einfach still die Daten verwirft. Man kann also nur anhand der Anzahl der geänderten Datensätze, die nach jedem INSERT/UPDATE zurückgegeben wird, feststellen, ob die Daten erfolgreich gespeichert wurden. Hier wäre es natürlich angenehmer, wenn auch ein Fehler erzeugt würde.
Nicht im Beispiel enthalten ist eine zweite Regel, die verhindert, daß man bereits vorhandene Datensätze so ändert, daß es doch wieder zu Überlappungen kommt. Hierzu muß einfach eine zweite Regel (mit anderem Namen) erstellt werden, die statt ON INSERT
ein ON UPDATE
enthält.
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PostgreSQL auf Mac OS X selbstgebaut
Stichwörter: anleitung, apple, installation, kompilieren, launchd, mac, macosx, postgresql, sql
Dies ist eine Anleitung, um PostgreSQL auf Mac OS X Tiger zu installieren. Diese Anleitung ist größtenteils an diese Anleitung angelehnt, doch an einigen Stellen weiche ich davon ab, wo es mir sinnvoll erschien. Ich habe sie für mich und meinen Arbeitskollegen geschrieben, doch ich hoffe, daß sie sich auch für andere als hilfreich erweist.
Es gibt viele Anleitungen, die beschreiben, wie man PostgreSQL auf einem Unix-System installiert. Mac OS X ist im Grunde ein solches. Doch es bringt ein zusätzliches Verzeichnis-Layout mit sich, was sich hierfür eher anbietet. Nach der Installation befinden sich alle Dateien von PostgreSQL in /Library/PostgreSQL. Zusätzlich werden die Binaries sowie die Man-Pages nach /usr/local symlinked, damit man diese einfach von der Kommandozeile benutzen kann. (/usr/local/bin werden die meisten im $PATH haben). Zum Schluß landen die Datenbanken selbst in /Users/Shared/PostgreSQL. Alle Schritte wurden auf einem Powerbook mit G4-Prozessor durchgeführt, sollten jedoch auf den neuen Intel-Macs genauso funktionieren.
Die folgenden Schritte setzen voraus, daß Xcode auf dem System installiert ist. Ansonsten wird es schwierig, PostgreSQL zu kompilieren.
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Mit Array in PostgreSQL herumhantieren
Stichwörter: array, postgresql, sql
Ich brauchte bei einer Abfrage einfach nur die beteiligten Mitarbeiter. Eine einfache Auflistung der Namen reichte mir da. Mit PostgreSQL kann man sowas recht einfach erledigen.
SELECT array_to_string(ARRAY['foo', 'bar', 'baz', 'qux'], ', '); array_to_string -------------------- foo, bar, baz, qux (1 row)
Das Array wird als String mit jeweils dem zweiten Parameter aus array_to_string() verkettet. Ist viel einfacher als in der Skriptsprache (PHP, Ruby, Perl) die Rows miteinander zu verketten.
Nachtrag: Und bevor jetzt einer fragt, wie das nun mit Rows aus einer Abfrage geht, hier ein Beispiel. Ich habe diese Tabelle
test=# SELECT * from test_table; id | some_string ----+------------- 1 | foo 2 | bar 3 | baz 4 | qux (4 rows)
Und nun zu einer Row verkettet:
test=# SELECT array_to_string(ARRAY(SELECT some_string FROM test_table WHERE id<4), ', '); array_to_string ----------------- foo, bar, baz (1 row)
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Notiz an mich selbst: PostgreSQL ACLs
Stichwörter: acl, grant, postgresql, sequence, sequenz, sql
Damit ein Benutzer auf eine Tabelle zugreifen darf, muß ihm dieses privileg
erst eingeräumt werden. Soweit nix neues. Allerdings sollte man bei PostgreSQL nicht vergessen dem User auch Rechte auf etwaige Sequenzen zu geben, sonst schlägt ein nextval(footable_id_seq) fehl und damit der ganze Insert. Also immer schön ein GRANT SELECT, UPDATE ON footable_id_seq TO foouser; nachschieben.
(Das UPDATE
ist nötig, damit beim nextval die Sequenz auch hochgezählt wird.)
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PostgreSQL auf Mac OS X
Stichwörter: apple, installieren, kompilieren, mac, macosx, postgresql
Mein Fetisch für PostgreSQL dürfte nun kein Geheimnis mehr sein. Und auch die Installation von PostgreSQL auf Mac OS X ist dank der Pakete von Marc Liyanage sowie der Anleitung von Key Value Coding auch relativ einfach. Doch ich wollte eine noch einfachere Installation. Das Ergebnis war dieses Paket von PostgreSQL 8.1.2 (6,15MB). (Es ist inzwischen veraltet und nicht wirklich ausgiebig getestet. Bitte nicht benutzen. Es ist nur aus nostalgischen Gründen noch hier)
Das in diesem Paket enthaltene PostgreSQL habe ich größtenteils nach der Anleitung von KeyValueCoding gebaut. Der Unterschied ist liegt im Layout der Dateien im Paket sowie den Skripten, die einige Nacharbeit übernehmen, um PostgreSQL in einem lauffähigen Zustand zu hinterlassen.
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Rechnen mit Datumswerten in PostgreSQL
Stichwörter: datum, postgresql, rechnen, sql
Damit ich es nicht vergesse, und damit auch die Nachwelt was davon hat, hier ein Beispiel, wie einfach das Rechnen mit Datumswerten in PostgreSQL gehen kann.
SELECT CAST('2006-01-01 00:00:00' AS TIMESTAMP) + 5.75 * INTERVAL '1 hour'
Nachdem ich mich zuvor mit DATE_ADD und DATE_SUB bei MySQL herumgeschlagen habe, war das eine angenehme Abwechslung.
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PostgreSQL auf OpenBSD
Stichwörter: bsd, datenbank, howto, installation, openbsd, postgresql, sql
Für die Installation von Movable Type auf OpenBSD brauchte ich eine Datenbank. Die Wahl fiel auf PostgreSQL. Hier ist was ich tat, um PostgreSQL nach meinen Vorstellungen zu konfigurieren.
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